Die Arbeitsgruppe "Interreligiöser Dialog" besuchte das Buddhistische Haus in Berlin

| AG Interreligiöser Dialog
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“Die Göttlichkeit erreichst du, wenn dein Herz und Verstand dieselbe Sprache sprechen". Diese Worte von Tissa Weeraratna bei unserer Führung durch das Buddhistische Haus haben uns tief berührt.
Im allgemeinen arabischen Sprachgebrauch und im Koran wird das Wort „Herz“ (arab.: Al-Qalb) sowohl für den Ort der Intelligenz und des Verstehens, als auch für den Ort von Zuneigung und Gefühlen verwendet. Insofern gelangt auch ein Muslim* nur dann zur wahren Erkenntnis, wenn sein Herz und Verstand zusammenwirken.
Wir empfinden derartigen Austausch über gemeinsame Ansichten und Lehren als sehr stärkend und den Diskurs über Unterschiede wichtig. Nur durch Verstehen, Nachempfinden und Kennenlernen können wir das Zusammenleben besser gemeinsam gestalten.

Unsere Arbeitsgruppe "Interreligiöser Dialog" hat sich dem Verstehen und Kennenlernen, aber auch kritischem Hinterfragen und Austausch mit Menschen* anderer Religionen verschrieben. In diesem Rahmen finden sowohl langfristig angelegte als auch spontane Projekte statt. Außerdem findet derzeit innerhalb der Gruppe ein "Gotteshäuser-Hopping" statt: Gotteshäuser und Tempel werden im Rahmen einer Führung besucht und nicht selten ganz neue Erkenntnisse gewonnen. Zuletzt waren wir im Buddhistischen Haus (Foto), im Hindu-Tempel und in der Neuen Synagoge.

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